Schöttelndreiher(SPD) will sein teueres Denkmal:

                    Flaatsch   -   mitten in die Feldmark                       

       Nur Barbaren begehen eine solche Schandtat,
      wo es doch genügend andere Standorte gibt!

Da er nun als Landrat ausgeschieden ist, setzte er sich immer noch sehr emotional
für die protzige Klinik in der Obernkirchen-Vehler Feldmark ein(wie man beim
Grünkohl-Essen der CDU-Mitglieder des Nienstädter Samtgemeindeverbands
in Kirchhorsten letzte Woche wieder vernehmen konnte).

Den Klinikbau dort unterhalb von Obernkirchen braucht er, damit er zu seinen
Enkeln später sagen kann "Das da unten hat Opa gemacht!"
Er hat ja sonst nicht viel
Bleibendes in der Landschaft als Denkmal vorzuweisen außer, daß mit seiner Einwilligung
der Steinberger Messingberg (< klicken) und die Kameshügel des Möllenbecker Waldes
langsam verschwinden werden. Aber dort sind ja dann nur Landschaftslücken, die für
Schöttelndreihers Enkelchen nicht sehr eindrucksvoll sind.

Die Bevölkerung  -  außer die, welche sich von dem denkmalzweck-orientierten Engagement
Schöttelndreihers bequatschen lassen  -  ist mehrheitlich sowieso dagegen, daß die Kreis-
Krankenhäuser in Rinteln und Stadthagen geschlossen werden
und die Ärzteschaft ist es auch.

Es sollen dort 135 Millionen Euro überflüssigerweise in der Landschaft verschleudert werden.
Davon will die Klinikbetreibergesellschaft "ProDiako" nur 35 Millionen Euro übernehmen.
Über 100 Millionen also müssen wir Steuerzahler tragen! 95 Millionen Euro will davon das
Land Niedersachsen locker machen
und 20 Millionen Euro unser Landkreis Schaumburg.
Meist wird es erfahrungsgemäß dann noch viel teuerer.

Die so ausgabefreudigen Kreistagsabgeordneten von SPD, CDU und FDP hätte man
bei der Kommunalwahl alle abwählen sollen
. Denn es handelt sich bei ihnen offenbar um
größenwahnsinnige Verprasser unserer Steuergelder!

Die dezentralen Arbeitsplätze und die ortsnahe Versorgung der Kranken gehen verloren.
Zudem ist das leistungsfähigere große Klinikum Minden nahe und schnell erreichbar
.

Diese schöne große Landschaftsfläche zwischen Vehlen und Obernkirchen zu zerstören
ist eine Schandtat, die jeden empfindenden Menschen schmerzt. Es gibt andere
freie Flächen auch zwischen Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen. Wieso will man
dann gerade in die Mitte der schönen Vehler Feldmark ein solch großes Bauwerk setzen
und die Feldmark damit zerstückeln?

Es handelt sich bei dieser SPD-Kopfgeburt wieder einmal um eine größenwahnsinnsnahe Idee.
Bei Schöttelndreiher wird mitspielen, daß er in echt nieder-schaumburg-lippscher Manier
und seiner gschaftlhuberischen Art, besonders auch an die beschäftigungspolitischen Aspekte
eines Neubaus denkt. Aber in der Hinsicht könnte er sich ja auch an einem anderen Standort
austoben. Jedoch war bei ihm Natur- und Landschaftsschutz von jeher kleingeschrieben,
der war in seiner beschränkten Sicht nebensächlich, wenn er auch oft mit leeren Worten
sich anders gab. Bei seiner der Rintelner Kommune gegenüber hinterhältigen Genehmigung(< klicken!)
("Täusche-Heinz")des Abbaus der Möllenbecker Kameshügel (< klicken) munkelte man damals
sogar, daß es eine Gefälligkeitsleistung gegenüber Kiesgruben-Reese sein könne, da beide Männer
befreundet und Jagdgenossen seien.

Solch ein Gefälligkeitsverhalten kennt man ja zur Genüge aus der Politik und warum sollte
ein provinzieller SPD-Fritze davon frei sein? Wenn dem so war, dann wäre es natürlich ein
Vergehen gegen die Allgemeinheit gewesen. Aber die öffentliche Moral ist ja sowieso vor die
Hunde gegangen. So ist wohl auch bei dieser Standortwahl nicht ausgeschlossen, daß
hier irgendwelche Obernkirchener persönlichen Interessen bedient werden sollen
.

Was also spricht für den Neubau in der Vehler Feldmark unterhalb von Obernkirchen?
Einzig und allein, daß Schöttelndreiher seinen Willen durchsetzt, sein Baudenkmal
genau unterhalb seiner SPD-Hochburg Obernkirchen
zu bekommen, einem Dorado von
SPD-Klüngelei.

Die Schaumburger SPD
wäre gut beraten die Standortentscheidung
in der Vehler Feldmark auf Grund der massiven Einwendungen der
Bevölkerung ** zurückzunehmen. Warum können Politiker nicht einmal
über ihren Schatten springen und eine andere Lösung für eine strittige
Angelegenheit suchen?
Es fällt ihnen doch kein Stein aus der Krone,
wenn sie einen Beschluss revidieren!
Die SPD muß schließlich auch
nicht in Vasallentreue dem gewesenen Landrat zu Diensten sein.


Die SPD als führende politische Kraft im Landkreis Schaumburg sollte
klugerweise die Standortfrage erneut im Kreistag zur Diskussion stellen
mit dem Ziel die Vehler Feldmark in Ruhe zu lassen.
Andernfalls muß man sich das Versagen der SPD in dieser Frage für die
nächsten Wahlen merken.
  

                                                                                                28. Februar 2011

**  Es  hat sich im Raum Vehlen - Obernkirchen - Ahnsen und in der schaumburg-lippschen
      Niederung eine Bürgerinitiative gebildet gegen die perverse Standortwahl in der Vehler Feldmark
      Diese Bürgerinitiative betreibt auch eine Internetseite, die durch ihre Unübersichtlichkeit und das
      aufdringliche Gewese für "twitter" und "facebook" besticht.  Zumindest können Sie aber dort
      einige Bilder der Vehler Feldmark sehen.